2012

Silvesterhöck vom Donnerstag, 27. Dezember 2012
Präsident Bruno Richli konnte über 25 Mitglieder am traditionellen Silvesterhöck begrüssen. Bettina Meyer-Adamek, Reto Schachtler und Rosmarie und Ernst Keller haben das Stübli wieder festlich vorbereitet.

Alfred Keller brachte ein weiteres Mal herrliche Fleischplatten mit. Bevor das Essen gestartet wurde, öffnete Walter Metz eine riesige Flasche Sekt und so konnte bereits zum Einstieg auf den schönen Abend und das neue Jahr ein erstes Mal angestossen werden. Alle genossen dann die kameradschaftliche Runde und erzählten von den Ereignissen des vergangenen Jahres. Walter Metz hat sogar interessante, kleine Bergkristallspitzli mitgebracht, die er kurz vorher in den Voralpen gefunden hatte und dies obwohl bereits sehr viel Schnee lag. Er hatte unter senkrechten Wänden eine apere Flanke entdeckt. Nach einem wunderschönen Abend verabschiedeten wir uns mit einem letzten Prosit und den besten Wünschen für das Jahr 2013.

 

Strahlerstubete Freitag, 26. Oktober 2012
Über 30 frohgelaunte und strahlende Gesichter füllten den schön dekorierten und raclettemässig aufgetischten Hobbyraum. Der von Rosmarie und Ernst Keller extra im Wallis geholte Spitzenkäse und die schmackhaften Eigenanbau-Sorserli-Kartoffeln beruhigten mit Hochgenuss die hungrigen Mägen. Mit dem lüpfigen Schwarzenburger-Marsch eröffnete das Duo „Moritz+Bruno“ ihre traditionelle Live-Darbietung und sorgte mit weiteren Ohrwürmern für gemütliche Stimmung. Der Auftritt von Toni Kaufmann, welcher seinem Gartenschlauch-Alphorn schöne und urchige Töne entlockte, wurde mit grossem Applaus beehrt. Als krönenden Abschluss gab es feinen, von Rosmarie gebackenen Schoggikuchen und dazu einen Kaffee-Güx.  Wer die nächste Stubete nicht verpassen will, trägt heute schon das Datum vom Freitag, 25. Oktober 2013 in die Agenda ein.

 

Exkursion Bortelhorn 5. – 7. September 2012
Da warens nur noch fünf.

Bericht Silvia Betschart

Am Mittwochmorgen trafen sich Roland, Bruno, Thomas, Franz und ich im Restaurant Ganterwald am Simplonpass. Nach Anmeldeschluss hatten sich 12 Teilnehmer definitiv angemeldet. Infolge Krankheit, Unfällen und anderen Unpässlichkeiten verringerte sich die Gruppe auf fünf. Erich Schnidrig, Präsident der Walliser, der uns ebenfalls begleiten sollte, kam nur zum Kaffee und erklärte uns, wo wir was finden könnten. Erich hatte sich in der vergangenen Woche einer Meniskusoperation unterziehen müssen.

Mittels Kartenmaterial zeigte er uns die Orte: Bortellücke = Rauchquarze, unter dem Gletscher = Turmaline, über dem Gletscher = Papierspat und südlich des Stausees in den grossen Sturzblöcken den raren Armenit. Nach diesen motivierenden Anregungen machten wir uns schwerbepackt auf den steilen Weg zur Steinualp, wo wir nach einer Rast nach Mineralien Ausschau hielten. Nach 16 Uhr verdunkelte sich der Himmel zusehends. Bei strömendem Regen über zum Teil stotzigem Weg und glitschigen Steinen rauf und runter erreichten wir nach einer Stunde das schützende Dach der Bortelhütte. Ein Highlight auf dem Weg war eine schön gezeichnete Viper, die sich vor Brunos Füssen schnell aus dem Staub machte.

Donnerstag: Das heutige erste Ziel war der Stausee Bortel auf 2460 Meter, den wir bei kühlen Temperaturen auf einen angenehmen Weg nach einer Stunde erreichten. Bruno und Thomas beschlossen bis über den Gletscher hochzusteigen, sie wollten unbedingt Papierspate finden. Wir andern drei zogen über die riesige Geröllhalde rauf und runter mit dem Ziel, unter dem Westgrat in den Felsen unser Glück zu versuchen. Während der Mittagspause genossen wir die wunderschöne Aussicht und von Ferne grüssten uns die frisch verschneiten Gipfel des Bishorns, des Weisshorns und des Zinalrothorns. Trotz eifrigem Suchen versteckten sich die Mineralien. Wie gerne hätten wir eine Sagenitstufe gefunden, auch wenn sie nur ganz klein gewesen wäre. Gegen 18 Uhr trafen Bruno und Thomas ebenfalls wieder bei der Hütte ein. Thomas hatte ein paar Kleinigkeiten gefunden, doch der Papierspat war nicht auffindbar.

Am Freitagmorgen beschlossen Bruno und Thomas, nochmals hochzusteigen und zwar auf die linke Seite des Bortelhornes, um ihr Glück zu versuchen. Roland, Franz und ich entschieden uns, gemütlich zu packen und dann runter ins Tal zu gehen. Wenn wir auch keine Mineralien gefunden haben, wurden wir dafür auf dem Weg mit Preisel- und Wacholderbeeren mehr als entschädigt.

Das Wichtigste: Wir fünf hatten eine wunderschöne Zeit zusammen, wurden von Frau Rubin in der Bortelhütte kulinarisch verwöhnt und wir alle sind gesund heimgekehrt. Zum Schluss herzlichen Dank an Roland und Bruno für die Organisation der Tour.

 

Blitzaktion Fossiliensuche in Ebikon am 25. Januar 2012
(Bericht Reto Schachtler)

Am 23.01.2012 um 17 Uhr verschickte unser Präsident ein E-Mail, wo er uns Mitglieder zu einer – sehr kurzfristig angesagten – Fossilienexkursion einlud.

Ein Auszug vom Mail:
„Heute bekam ich einen Anruf von Geologe Dr. Beat Keller, dass in Ebikon auf einer Baustelle für den Aushub Felsbänke abgebaut werden, welche Fossilien (vor allem Muscheln) enthalten. Sofort meldeten sich Walter Metz und ich bei der Bauleitung und nahmen einen Augenschein im Abbaubereich vor. Und tatsächlich, es gibt eine sehr fündige Gesteinschicht. Das Problem: der Abbau kann nicht gestoppt werden und bis Samstag ist alles weg.“

Da ich eine recht flexible Arbeitszeit habe, nutzte ich, nebst einem guten Dutzend anderer Fossiliensucher, die einmalige Gelegenheit, schöne Funde mit wenig Aufwand zu machen. Der kurze Einsatz hat sich für alle gelohnt. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Bruno Richli, Walter Metz, dem Geologen Dr. Beat Keller und dem Bauleiter Raik Strüpling für diese ungeplante und unerwartete Exkursion!