2016

Gemütlicher Chlausabend mit spannendem Lotto
(Freitag, 2. Dezember 2016)
Schon beim Apéro herrschte eine fröhliche Stimmung. Langsam aber sicher füllte sich der Saal im Restaurant Chärnsmatt in Rothenburg und schon bald wurde das feine Essen serviert. Als dann unser Ehrenpräsident Hans Bürgi das Zepter übernahm und als Speaker die Lottoregeln bekanntgab, wurde es blitzartig still. Alle freuten sich auf das Lotto mit dem unglaublich reichhaltigen und schönen Gabentempel. Schon bald tönte es einmal da und einmal dort Lotto! 20x konnten tolle Preise übergeben werden und wer Pech hatte, bekam zum Schluss immerhin eine feine Berewegge. Zu vorgerückter Stunde richtete Präsident Bruno Richli einen herzlichen Dank an alle grosszügigen Spender von Gaben, an die Helfer und an die Organisatoren.

 

Raclette-Hunger an der Strahlerstubete vom 28. Oktober 2016

Wie immer nach der Strahlersaison freuen wir uns auf den Käsegeschmack in unserem Strahlerstübli. Auch dieses Jahr organisierte Peter Stadelmann den feinsten Raclette-Käse von der Biosphäre Entlebuch. Die muntere Schar konnte es kaum erwarten und schon schmolz der Käse, dekoriert mit verschiedenen Zutaten, in den Pfännchen.
Präsident Bruno Richli begrüsste speziell die Neumitglieder Debora Meyer, Alain Isenegger und Stefan Paunovic. Ebenfalls bedankte er sich bei den Organisatoren des Abends, Bettina Meyer-Adamek, Walter Metz, Peter Stadelmann und Reto Schachtler.
Der Appetit war dieses Jahr besonders gross, denn der Käseverbrauch pro Person war wesentlich höher als üblicherweise! Zum Glück war die Reservemenge genügend gross.
Bei einem gestampften Kaffee avec und feinen Nussstengeln (danke Trudy Koch) startete das Duo Moritz+Bruno mit seinem legendären Ländler-Konzert.

 

Exkursion Griesgletscher (Nufenen) am 10. September
Einer nach dem andern trifft auf der Nufenen-Passhöhe ein. Mit einem Kaffee wurde es nichts, da das Restaurant geschlossen war. So fuhren wir sofort zu unserem Startplatz auf der Walliser-Seite und nahmen den Anmarsch zum Gletscher unter die Füsse. Nach dem herrlichen Rundblick auf der Staumauer ging es dann recht ruppig zum Gletscher hoch. Aufgrund der rohen Gletscher-Oberfläche mussten die Steigeisen für die Querung nicht montiert werden. Auf der andern Seite angekommen, erklärte Exkursionsleiter Walter Metz die Geologie der Gegend und machte auf die zu beachtenden Kluftanzeichen aufmerksam. Soweit die Theorie – die Praxis ist dann schon etwas schwieriger. Manu Filliger hatte grosses Strahlerglück. Sie fand eine Kluft mit schönen Tessiner-Quarzen. Hilfsbereite Kollegen halfen ihr beim weiteren Öffnen der Kluft und so kam eine schöne Ausbeute zustande. Bei einem Schlusstrunk im Restaurant Nufenen freuten wir uns zusammen mit Manu am erfolgreichen Strahlertag.

 

2-tägige Exkursion Val Tujetsch am Sa 11. und So 12. Juni 2016
(Durchführung Aurira GmbH mit Sandro Cavegn und Priska Berther)

Schon im Sommer 2015 wollten wir diese Exkursion durchführen. Trotz genügend Anmeldungen mussten wir diese leider absagen, da wegen Felssturzgefahr die Schöllenen für jeglichen Verkehr über eine nicht absehbare Zeit gesperrt war.

Somit war klar, dass wir im 2016 nochmals einen Anlauf nehmen.

Aufgrund der unglaublich unstabilen Wetterlage haben sich deshalb etwas weniger Teilnehmer angemeldet, sodass sich Bruno Richli und Walti Metz in Absprache mit „aurira“ entschieden, den ersten Tag selber durchzuführen und ins Crap Ner zum Strahlen zu gehen.

So trafen wir uns, trotz miserablen Wetterprognosen für das ganze Wochenende, um 08.15 Uhr auf dem Gemeindeparkplatz in Sumvitg. Abmachungsgemäss waren die Patente (je Fr. 20.00) und die Fahrbewilligungen (je Fr. 8.00) im Briefkasten der Gemeinde deponiert.

Die Wetterprognosen waren für das ganze Wochenende miserabel, umso mehr waren wir dann positiv überrascht, dass es nicht den ganzen Tag regnete und es im Grossen und Ganzen „nur“ nieselte. Und so war die ganze Gruppe im Crap Ner-Gebiet verteilt und suchte unverdrossen nach den begehrten Kristallen. Wohl blieben die grossen Funde aus – aber so das eine oder andere Spitzli hat jeder gefunden. Nach dem Abstieg und der halbstündigen Talfahrt auf der steinigen Bergstrasse trafen wir uns um 17.00 Uhr im Geschäft der „Aurira“ zu einem gemütlichen Apéro (danke Sandro und Priska) um dann in unserem Hotel Posta ein herrliches 4-Gang-Nachtessen zu geniessen.

Am Sonntag machten wir uns bei leicht bedecktem Himmel auf zum Goldwaschen. Priska hatte in ihrem Zubehör-Magazin alles notwendige Material bereitgestellt und so standen wir schon bald im jungen Rhein und schaufelten Sand in die Kessel und Schleusen. Der feine Geruch von gebrätelten Cervelats lockte uns am Mittag zur Grillstelle von Priska und mit Freude konnten erste Gold-Flitterchen in den Glasröhrchen bestaunt werden. Wie immer geht die Zeit im Eifer leider viel zu schnell vorbei und so verabschiedeten wir uns um 15.00 Uhr, notabene bei schönstem Wetter vom Goldwaschabenteuer. Besten Dank an Priska für die tadellose Organisation und die engagierten und motivierenden Instruktionen.

 

Exkursion vom Donnerstag 26. und Freitag, 27. Mai 2016
Lierbachtal / Grube Clara
Organisator: Hans Bürgi

Pünktlich um 08.00 Uhr begrüsste Hans die muntere Schar auf dem Parkplatz der Gemeinde Schenkon und gab die genauen Anweisungen über die Fahrroute (erster Halt beim „Fressbalken“ Pratteln).

Nach der Rückkehr erfuhr ich, dass alles (wie immer, wenn Hans etwas organisiert) bestens geklappt hat und dass alle begeistert waren von den Funden aber auch vom schönen gemeinsamen Erlebnis. Siehe nachfolgenden Bericht von Yannis.

Am Höck vom 23. Juni hat Peter Stadelmann im Strahlerstübli eine Anzahl Achate geschnitten und es hat sich gezeigt, dass teilweise ganz tolle „Innenleben“ zum Vorschein kamen.

Bericht von Yannis Schraner (10), Hombrechtikon, unserem jüngsten Mitglied.

Es war ein schöner Tag im Schwarzwaldgebiet. Zuerst suchten wir bei einem Steinbruch Baryt, Rosafluorit, Bleiglanz, Mimetesit und andere Mineralien. Ich fand ein paar schöne Stücke. Nach ein paar Stunden fuhren wir weiter. Ein Bauer liess uns in seinem Wald nach Achat suchen. Ich hoffe, ich habe ein paar schöne Achate gefunden, denn ich konnte sie noch nicht öffnen. Am 2. Tag waren wir in der Grube Clara. Dort kann man bis zu 420 Mineralien finden. Ich fand Glaskopf, Eisenrose, Olivenit und Rosafluorit. Auch andere Teilnehmer und Teilnehmerinnen erfreuten sich über schöne Funde.

 

Mäusequarze vom Chli Aubrig
mit Besichtigung des Mineralien-Museums von Adelrich Eberle in Einsiedeln am 7. Mai 2016

Samstagmorgen  08.00 h Parkplatz Sattelegg: Eine muntere Gruppe Kinder und Erwachsene lauschen gespannt den Ausführungen von Reto Schachtler zur heutigen Suche nach den Mäusequarzen auf der Weide am Chli Aubrig.

Nun wissen wir alles und können los. Eine gute Stunde später treffen wir im Fundgebiet ein. Dösli und Pinzette sind bereit, und los geht’s. Kein Klopfen und Hämmern wie bei anderen Strahler- Exkursionen, sonders konzentriertes Absuchen der Mäusehügel und offenen Erdflächen ist gefragt. So geniessen wir die Ruhe und den milden Frühlingstag. Zwischendurch ein kleines Fachgespräch unter Strahlern und weiter geht die Suche.

Auch Teile der Alpweide, die noch nie abgesucht worden sind, werden unter die Lupe genommen. Und siehe da, auch dort hat es die kleinen Mäuse für uns.

Wenn auch klein, die Formen sind interessant und spannend. So dürfen alle ein paar Schätze mit nach Hause nehmen. Auch etwas Grösseres gibt es im Chli Aubrig. Der Schreibende hat das Glück und eine Pyritsonne  findet den Weg in seinen Rucksack.

Glücklich und müde nehmen wir den Weg zurück zu den Autos unter die Füsse. Natürlich mit der Vorfreude auf eine Stärkung im Restaurant auf der Sattelegg.

Auf dem Weg nach Hause nehmen wir die Einladung von Adelrich Eberle gerne an und besuchen sein Mineralien Museum in Einsiedeln. Herzlichen Dank für den Gratiseintritt. Reto revanchiert sich mit ein paar schönen Schwyzer Quarzen für die Verkaufsvitrine des Museums.

Herzlichen Dank an Reto für die tolle Exkursion.

Peter Stadelmann

 

Saisonstart Steinbruch Cornaux am 9. April 2016

Die erste Exkursion 2016 führte uns in Welschland. Ziel war der Steinbruch Cornaux. Er ist einer der wenigen Steinbrüche die man noch betreten darf. Ein Anruf an die Grubenleitung reicht und man bekommt eine Bewilligung für ein halbes Jahr.

Wie die Berge beim Strahlen ist auch dieser Steinbruch gross und weitläufig. Dank der Organisation von Andreas Kocher waren einige Wände gesprengt. Ausgerüstet mit Helm und Leuchtwesten machten wir uns an die Arbeit. Walti mit dem Akku-Bohrhammer, die andern mit Fäustel und Meissel.

Sogar das Steinrollen konnten wir ausgiebig üben. So sind wir auch in dieser Beziehung bestens für die Strahlersaison gerüstet.

Klein und zerbrechlich sind die Baryte die wir gefunden haben. Auch Calcit, Pyrit und Cölestin wurden verpackt. Wenn auch die letztgenannten aus dem Kofferraum des Exkursionsleiters.

Es ist auch in den Steinbrüchen immer wieder Glücksache ob, und was man findet. Glücklich gingen alle nach Hause.

Herzlichen Dank an Andreas für die tolle Organisation.

Peter Stadelmann